Wie sich Krankheiten zwischen Austernriffen ausbreiten: Neue Studie zeigt, welche Standorte besonders gefährdet sind

Wie sich Krankheiten zwischen Austernriffen ausbreiten: Neue Studie zeigt, welche Standorte besonders gefährdet sind

Die Europäische Auster ist in der Nordsee seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark gefährdet und in einigen Bereichen ausgestorben. Da ihre Riffe jedoch eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen, gibt es Bemühungen, sie wieder anzusiedeln. Krankheiten können diese zunichtemachen. Ein Erreger sorgt bereits seit rund fünfzig Jahren in der Nordsee für Verluste. Über seine natürlichen Ausbreitungspfade war bisher wenig bekannt. Eine Studie unter Leitung des GEOMAR hat untersucht, wie sich der Erreger über Meeresströmungen ausbreitet. Die jetzt im Fachjournal Communications Earth & Environment veröffentlichten Ergebnisse bieten konkrete Hilfestellung für Wiederansiedlungsvorhaben und Aquakulturen.
Quelle: IDW