Umgeben von Sternenstaub – Eisen-60-Fund im antarktischen Eis: Lokale Interstellare Wolke hinterlässt Spuren

Unser Sonnensystem durchquert derzeit die Lokale Interstellare Wolke, eine Region aus stark verdünntem Gas und Staub zwischen den Sternen. Dabei sammelt die Erde ständig Eisen-60 auf, ein seltenes radioaktives Isotop des Eisens, das bei Sternexplosionen entsteht. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung des HZDR mit der Analyse von Zehntausenden Jahre altem antarktischem Eis nun bestätigt. Aus dem stetigen, aber zeitlich schwankenden Eintrag schließen die Forschenden, dass das radioaktive Isotop seit einer längst vergangenen Sternexplosion in der Wolke gespeichert ist. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Physical Review Letters erschienen (DOI: 10.1103/nxjq-jwgp).
Quelle: IDW