
Laut einer aktuellen Umfrage der IU Internationalen Hochschule mit dem Titel „University Experience Study 2026“ bieten private Hochschulen eine entscheidende Möglichkeit, Bildungsbarrieren zu überwinden. Diese repräsentative Studie zeigt, dass 82 Prozent der befragten Studierenden und Absolvent:innen aus privaten Hochschulen der Meinung sind, dass ihnen ihr Studium dort ermöglicht wurde, während sie an anderen Institutionen möglicherweise keine Chance darauf gehabt hätten. Im Vergleich dazu äußern 76 Prozent der Befragten von staatlichen Hochschulen ähnliche Ansichten. Besonders hervorzuheben ist, dass an der IU Internationalen Hochschule 85 Prozent der Studierenden diesen Vorteil bestätigen, was über dem Durchschnitt anderer Hochschulen liegt.
Dr. Sven Schütt, CEO der IU Internationalen Hochschule, hebt hervor, dass Bildungsgerechtigkeit nicht nur davon abhängt, ob jemand die Zulassung zu einem Studium erhält, sondern auch davon, wie realistisch es für die Studierenden ist, ein Studium in ihr Leben zu integrieren. Es sei wichtig, flexibel auf die verschiedenen Lebensumstände der Studierenden zu reagieren, etwa für Berufstätige, Eltern oder Erstakademiker:innen. Die Umfrage zeigt, dass etwa 70 Prozent der neuen Studierenden an der IU aus nicht-akademischen Familien stammen, was die Relevanz solcher Angebote unterstreicht. Zwei Drittel der Befragten arbeiten neben ihrem Studium, und mehr als ein Viertel hat Kinder im Haushalt.
Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass private Hochschulen insbesondere für Personen von Bedeutung sind, die auf ihrem Bildungsweg zusätzlichen Herausforderungen gegenüberstehen. So gaben 84 Prozent der Studierenden mit Beeinträchtigungen an, dass ihnen der Zugang zu ihrem Studium an einer privaten Hochschule gewährt wurde, was bei staatlichen Hochschulen nur 80 Prozent der Fall ist. An der IU beträgt dieser Wert 85 Prozent, was die hohe Unterstützung dieser Institution für benachteiligte Gruppen zeigt. Auch Studierende aus nicht-akademischen Familien berichten in hohem Maße von den Chancen, die ihnen private Hochschulen bieten – 78 Prozent fühlen sich durch ihre Institution befähigt, ein Studium zu beginnen, während der Wert für staatliche Hochschulen bei 73 Prozent liegt.
Ein zentrales Merkmal der privaten Hochschulen ist die Flexibilität, die sie den Studierenden bieten. Die Umfrage zeigt, dass 85 Prozent der Befragten an privaten Hochschulen mit der Flexibilität ihres Studiums zufrieden sind, im Vergleich zu 79 Prozent an staatlichen Hochschulen. Bei den Studierenden der IU bewerten sogar 88 Prozent die Flexibilität positiv. Diese Flexibilität ermöglicht es den Studierenden, ihre Lernerfahrungen individuell auf ihren Lernstil und ihre persönlichen Ziele abzustimmen. 88 Prozent der Befragten der IU gaben an, dass sie ihre Lernstrategien besser anpassen konnten als in anderen Studiengängen, was sich positiv auf ihre Studienerfahrungen auswirkt.
Die Unterstützung durch die Hochschulen ist ebenfalls von großer Bedeutung. 82 Prozent der Studierenden und Alumni an der IU nutzen aktiv Unterstützungsangebote wie Tutorien, im Vergleich zu 73 Prozent an staatlichen Hochschulen. Besonders hoch ist die Inanspruchnahme dieser Angebote bei Studierenden mit Beeinträchtigungen, wo 91 Prozent auf solche Hilfe zurückgreifen. Auch unter den Studierenden aus nicht-akademischen Familien nutzen 76 Prozent diese Unterstützung, was zeigt, dass private Hochschulen ihren Studierenden nicht nur den Zugang zu einem Studium ermöglichen, sondern auch die nötige Begleitung und Förderung bieten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass private Hochschulen durch ihre flexiblen und individuellen Studienangebote einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leisten. Die Ergebnisse der „University Experience Study 2026“ verdeutlichen, dass es mehr als nur eine formale Zulassung braucht, um echte Chancengleichheit zu schaffen. Es bedarf von den Hochschulen einer Anpassung an die Arbeitsmarkterfordernisse und einer intensiven, unterstützenden Begleitung der Studierenden. Bildungsgerechtigkeit wird dort erreicht, wo Studienangebote sowohl praktisch als auch flexibel sind und die Studierenden in die Lage versetzt werden, ihre Ausbildung erfolgreich an ihre Lebensumstände und Ziele anzupassen.


















































